HAUTLE Reinigungsempfehlung für
Feuerwehr-Schutzbekleidung

Aufbereitung von Schutzkleidungen

Brandschutz-Jacken und - Hosen und - Combinaisons

Mit der Einführung der EN 469 haben sich die Anforderungen an die Schutzausrüstungen bei der Feuerwehr Ende der 80er Jahre umfassend geändert. Die Verwendung von Aramidfasern gewährleistet heute einen erheblich verbesserten Personenschutz der gesamten Blaulichtorganisationen. Die Aufbereitung von Schutzbekleidung nach konkreten Pflegeanleitungen garantiert die Schutzfunktion und Langzeit-Werterhaltung dieser Kleidung. Dank speziellem Aufbau- und Hightech-Materialien erfüllt die neue Brandschutzbekleidung folgende Anforderungen:

Materialien

Die Schutzbekleidung aus Aramidfasern wird durch eine Behandlung mit Spezial-Polimeren  wasser- und chemikalienabweisend ausgerüstet. Unter dem Aramidgewebe befindet sich ein Membranesystem, das obwohl luftdurchlässig, Flüssigkeiten nicht durchdringen lässt. Für eine bessere Hitze-Isolation sind die Membranen mit dämmenden und schwer entflammbarenVlieseinlagen verarbeitet. Für die optimale Hitze-Isolation der Brandschutz-Bekleidung ist ein hochisolierendes Thermofutter eingebaut. Zur Wahrnehmbarkeit bei Tag und Nacht sind auf dem Oberstoff reflektier- und zum Teil nachleuchtende Streifen aufgebracht, so dass die Feuerwehrleute unter allen Sichtbedingungen, auch im Rauch möglichst gut zu erkennen sind.

Aufgrund optimal aufeinander abgestimmter Materialbeschaffung, sowie des grossen Volumens und der Sperrigkeit der Brandschutzbekleidung, ist eine Pflege in einer normalen Haushaltmaschine nicht zu empfehlen, da längerfristig Schutzstreifen und Gewebe Schaden nehmen und jegliche Schutzfunktion verlieren können.

Wir empfehlen Ihnen deshalb die Brandschutz-Ausrüstung professionell reinigen und imprägnieren zu lassen. Dies garantiert eine grosse Langzeit-Werterhaltung des Hightech-Produktes.

(Wetcleaning)   Nassreinigung - Wetcleaning   (Nassreinigung)

60 Grad
Die Bekleidung kann mit max. 60°  im Nassreinigungsverfahren gereinigt werden. Benutzen Sie nur flüssige, nicht hochalkalische Waschmittel. Die Kleidungsstücke sollten vordetachiert werden.
Kein Aufheller und Bleichmittel Verwenden Sie keine optischen Aufheller und Bleichmittel. Auf keinen Fall Weichspüler verwenden.
  Zur Verhinderung der Feuchtigkeitsaufnahme und der Schmutzanfälligkeit des Aussengewebes und um einen besseren thermischen Schutzgrad der Bekleidung zu erreichen, ist nach jeder Wäsche, spätestens nach der 3. Reinigung eine Imprägnierung empfohlen. Nach der Fluorkarbonharz-Imprägnierung (FC) empfiehlt es sich, das Kleidungsstück im Trockenschrank oder Tumbler auszutrocknen, damit die FC-Imprägnierung voll aktiviert wird.
Buegeln Stufe 2 Das Bügeln auf max. Stufe 2 ist empfehlenswert.
keine Chemische Reinigunt Chemische Reinigung ist nicht möglich und führt zu Totalschaden.
kein Tumbler
Nicht mit Haushalt-Tumbler behandeln.
Keine Nadeln Keine PIN und Nadeln stecken (Wasserdichtheit der Membrane)
  Die Reinigung des 3M Reflexmaterials sollte ohne lösemittelhaltige Waschmittel oder Mikroemulsionen (PH-Wert 3-4) erfolgen.

Reparatur-Service für Feuerwehr-Schutzbekleidung

Hinweis:

Nach starker thermischer Belastung und nach Kontamination der Brandschutz-Bekleidung sollte der Materialchef oder der Vorgesetzte sofort nach dem Einsatz informiert werden.

Kontrolle:

Reparaturen dürfen aus hygienischen Gründen und wegen des Fabrik-Gesetzes nur in gereinigtem Zustand in die Näherei gegeben werden.

Für Reparaturen nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

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